Knapp vorbei ist auch daneben
Unglückliche Niederlage in Münstermaifeld
Knapp vorbei ist auch daneben! So kann man den Ausgang der Bundesliga-Partie der SG Düsseldorfer Kegler am 2. Spieltag bei der SK Münstermaifeld zusammenfassen. Denn bei der 0:3 (4831:5101; 30:48) Niederlage waren es nur einmal zwei Punkte und einmal fünf und ein abgelaufenes Uhrwerk, die den Punktgewinn verhinderten.
Die SK begann mit Bernd Göbel (880/11 Punkte) und Robert Heinichen (915,12) gewohnt stark und ließen Marvin Panneck (791,2) und Frank Kremer (822,5) keine Chance. Das aber ausgerechnet die Zahl von Frank die entscheidende Hürde werden würden, das konnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand wissen.
In Block zwei gingen die Zahlen der Gastgeber von Volker Port (851,9) und Thorsten Rogge (824,6) wie erwartet deutlich runter. Allerdings entschied sich hier trotzdem das Spiel. Christoph Tillmann (689),1) war als Ersatzspieler für den verletzten Valentin Olbricht kein Vorwurf zu machen. Äußerst unglücklich verlief allerdings die Partie für Stephan Stenger (846,8). Nach einer grandiosen Halbzeit von 457 verletzte er sich auf der dritten Bahn beim Räumen und musste gehandicapt weiterspielen. Und zu allem Überfluss verhedderten sich auf der letzten Bahn mehrfach die Pinne, was Stephan einige Zeit kostete und die Spielzeit vor dem letzten Wurf in die Vollen abgelaufen war. Schon eine „Fünf“ hätte gereicht, um die 851 zu überspielen und den Punktgewinn perfekt zu machen. Zu allem Überfluss spielte Rogge auf den letzten Würfen noch einige Blanke und überspielte auch noch Kremer.
So kam es dann wie es kommen musste und Christian Junk (797,3) und Mike Killadt (834,7) spielten gegen einen sehr gut aufspielenden Thomas Fischer (861,10) und Dirk Kremer (813,4) genau die Zahlen, die nötig waren, um den 3:0-Erfolg von Münstermaifeld abzusichern.
„Eine schmerzvolle Niederlage, nachdem wir hier im Vorjahr gewonnen hatten. Aber für uns war von vornherein klar, dass wir den September irgendwie überstehen müssen bis Niklas und Valentin wieder dabei sind“, meinte Teamkapitän Frank Kremer.


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