Premierensieg gegen die KF Oberthal

Premierensieg gegen die KF Oberthal

Noch nie gelang bisher ein 3:0-Erfolg gegen die Saarländer auf den Bahnen an der Graf-Recke-Straße

Eine Premiere feierten die Bundesliga-Kegler der SG Düsseldorfer Kegler in der Partie gegen die KF Oberthal. Denn erstmals gelang es, auf heimischer Anlage an der Graf-Recke-Straße, beim 3:0 (5363:5154;3:0) – Erfolg gegen das Team aus dem Saarland, alle drei Punke in der Landeshauptstadt zu behalten. Nur einmal, im Vorjahr in Neuss, als die Halle in Düsseldorf wegen Schäden am Dach gesperrt war, gelang dieses Kunststück.

Die Voraussetzungen waren aber auch ein kleines wenig anders als in den Vorjahren. Die Bahnen wurden vor der Saison abgeschliffen und die Zahlen sind seitdem deutlich runtergegangen. So lag bisher das höchste Trainingsergebnis bei 934 von Thomas Fischer.

Diese Zahl wurde im ersten Block aber schon von Frank Kremer (946,12) souverän geknackt und auch Marvin Panneck (892,8) zeigte eine ordentliche Leistung. Allerdings bewies Holger Mayer (928,11) mal wieder sein inniges Verhältnis zu der Düsseldorfer Anlage und zeigte, dass die Gäste durchaus einen Anspruch auf den Punkt erheben würden. Da aber Markus Gebauer (855,3) einen eher schwachen Tag erwischt hatte, war aus Sicht der Heimmannschaft erst eine Zahl der Gäste gefährlich.

Im Mittelblock zeigte Dirk Kremer (897,9) eine solide Leistung. Christoph Tillmann (864,5), der für den verletzen Valentin Olbricht einsprang, erfüllte nicht nur die Erwartungen, sondern zeigte nach einem verhaltenen Start eine tolle Leistung und überspielte mit sechs Plus auf der letzten Räumgasse sogar noch die Zahl von Gebauer, was sich am Ende als der entscheidende Faktor für den Erfolg herausstellte. Zumal bei den Gästen auch Gilles Moores (865,7) und Timo Schön (825,2) Probleme mit den veränderten Bahnen hatten.

Im letzten Block hieß es dann aber doch noch einmal Zittern. Daniel Schöneberger (864,6) legte auf der schweren Bahn 3 einen guten Start mit 225 hin und hatte sicherlich die Möglichkeit, eine der beiden 890er Zahlen zu überspielen. Allerdings konnte er das Niveau nicht halten. Blockpartner Carsten Thull (817,1) hatte ebenfalls seine liebe Not mit den Bahnen. Niklas Kleinlosen (862,4) und Thomas Fischer (902,10) sicherten den 3:0-Erfolg ab, der in der Einzelwertung sicherlich auch etwas höher hätte ausfallen können, denn alle knappen Entscheidungen in der Einzelwertung gingen an die Gäste.

„Ohne Valentin war sicherlich nicht von einem 3:0-Erfolg auszugehen. Daher freue ich mich umso mehr, dass die Mannschaft so überzeugt hat. Aber wir haben gerade bei den Zahlen der Gäste gesehen, dass die Bahnen in Düsseldorf deutlich anspruchsvoller geworden sind“, freute sich Teamkapitän Frank Kremer.

A. Krüger

Pressesprecher

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