Knappe Niederlage für die SG in Herford

Knappe Niederlage für die SG in Herford

Punkt gewonnen oder zwei Punkte verloren? Das ist die Frage, die sich die Bundesliga-Sportkegler der SG Düsseldorfer Kegler nach der knappen 1:2 (5001:5025;38:40)-Niederlage bei der TG Herford stellen.

Bei der angespannten Personalsituation wahrscheinlich eher ein Punktgewinn, denn Valentin Olbricht fehlt halt immer noch aufgrund seiner Knieverletzung und es ist noch gar nicht absehbar, wann er wieder zum Team stoßen wird. Und Niklas Kleinlosen hat halt andere private Planungen und wird auch erst wieder Mitte Oktober zur Verfügung stehen. Und zu allem Überfluss verletzte sich Stephan Stenger noch nach 60 Wurf bei einer Halbzeit von 435 Punkten. Und auch die Vorbereitung von Marvin Panneck war alles andere als optimal, der sich mitten in der Nacht von seinem Urlaubsort in der Türkei auf den Weg nach Deutschland gemacht hat, um die Mannschaft nicht hängen zu lassen. Aber der Dank der Mannschaft sei ihm gewiss, denn sonst hätte es noch größere Probleme gegeben.

Mit den beiden Stammkräften Frank Kremer (865,10 Punkte) und Marvin Panneck (819,5) spielte sich die SG gegen Uwe Hippert (817,4) und Matthias Gronwald (838,7) einen respektablen 29 Punkte-Vorsprung heraus.

Die Bahnen in Herford sind nicht ganz so einfach zu spielen und daher gibt es oft ein großes Leistungsgefälle innerhalb einer Mannschaft und das zeigte sich dann auch im Mittelblock. Während auf Seiten der Gastgeber Raffael Tönsmann (867,11) und Timo Hippert (860,9) an diesem Tag hervorragend mit den Bahnverhältnissen zurechtkamen. Während Stephan Stenger (808,3) wie beschrieben mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, kam Ralph Hennes (791,2) nicht so richtig zum Zuge. Und so wurde aus dem Vorsprung ein 99 Punkte-Rückstand.

Normalerweise ist der Drops dann auch gelutscht. Doch derzeit muss man immer noch mit Thomas Fischer rechnen. Früher auch schonmal Wundertüte mit Ausrutschern nach oben und unten, ist das „nach unten“ derzeit kein Thema. Im Gegenteil, nach einer fulminanten Startbahn von 251 kam er insgesamt auf 881 Punkte und räumte damit auch die zwölf Wertungen für die Tagesbestzahl ab. Weil auch Dirk Kremer (837,6) ordentlich mithielt, wurde es gegen Alexander Mirus (856,8) und Thomas Klein (787,1) richtig spannend.

„Mit voller Kapelle hätten wir dieses Spiel bestimmt gewonnen. Aber unter diesen Umständen sind wir mit dem Punkt zufrieden, obwohl wir die 24 Punkte sicherlich überall finden. Die Mannschaft hat alles gegeben, vor allem auch unsere Ersatzspieler“, sprach Teamkapitän Frank Kremer ein Lob aus.

A. Krüger

Pressesprecher

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