Thomas Fischer überragt im Heimspiel gegen Gilzem
Auch an Spieltag fünf waren die Vorzeichen beim Heimspiel für Bundesliga-Kegler der SG Düsseldorf gegen SK Eifelland Gilzem wieder alles andere als optimal. Und so war der Punktverlust beim 2:1 (5345:5158; 45:33) fast vorhersehbar. Dass über die Punktezahl nichts anbrennt, liegt sicherlich auch dran, dass Thomas Fischer derzeit leistungsmäßig deutlich über den Dingen schwebt.
Valentin Olbricht fehlt immer noch verletzungsbedingt, Niklas Kleinlosen genießt seinen Urlaub, während die Kollegen um Punkte kämpfen, und Stephan Stenger schlägt sich immer noch mit Oberschenkelproblemen aus der Partie bei der TG Herford rum. Und auch auf der Ersatzbank wird die Luft dadurch immer dünner.
Im Startblock zeigte Frank Kremer (927,11 Punkte) wie immer eine zuverlässige Leistung und auch Blockpartner Marvin Panneck (877, 7) konnte durchaus zufrieden sein, zumal die Bahnen nach dem Abschleifen deutlich an Ergiebigkeit verloren haben. (Außer für einen, aber dazu später mehr). Die Gäste erzielten aber mit Christian Junk (889,9) und Kim Hoffmann (851,5) bereits die erste Wertung und die 889 waren schon eine Marke, die derzeit nur schwer zu überspielen ist.
Das zeigte sich auch im Mittelblock, in dem Dirk Kremer (892,10) diese Marke gerade so eben knacken konnte, Ersatzspieler Christoph Tillmann (836,3) daran aber scheiterte. Bei den Gästen kamen durch Patrick Bartz (886,8) und Chris Fuchs (842,4) wieder ein paar Zähler hinzu.
64 Punkte betrug der Vorsprung vor dem letzten Block. Doch sollten die Gäste ganz kurz mal an drei Punkte gedacht haben, machte Thomas Fischer all diese Hoffnungen recht schnell zunichte. Präzise wie ein Uhrwerk spielte er 244, 244, 247 sowie 244 und kam am Ende auf 979, was natürlich auch für die Tagesbestzahl und zwölf Einzelwertungen reichte. Nebenbei bemerkt auch die höchste Zahl, nachdem die Bahnen abgeschliffen wurden. Stephan Stenger (834,2) sah man die letzten 60 Wurf deutlich an, dass er mit Schmerzen zu kämpfen hatte. Von daher darf er mit seiner Leistung durchaus zufrieden sein. Für die Gäste erzielten Frank Greischer (831,1) und Mike Reinert (859,6).
„Vor der Partie wäre ich mit einem 2:1 nicht unzufrieden gewesen. Doch im Nachhinein muss man sagen, dass ein 3:0 durchaus im Bereich des Möglichen gelegen hat. Aber man sieht auch deutlich, wie schwer die Bahnen gerade für Gäste geworden sind. Holger Mayer hat mit seinen 928 Punkten als einziger Gästespieler über 890 gespielt. Und es waren ja schon durchaus ein paar sehr gute Kegler inzwischen hier“, resümierte Teamkapitän Frank Kremer.


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